Der Banken “Beipackzettel” – Politik ohne Sinn und Verstand
geschrieben von: Udo Bergstein am 16.02.2010 um 09:19 UhrJetzt ist es offiziell - in einigen Wochen kommt ein Infoblatt für Geldanlagen: Der "Beipackzettel" für Finanzprodukte. Auf Druck der Politik. Und unser aller Verbraucherministerin Ilse Eigner, CSU, (die war doch eigentlich für die Subventionen für Byern zuständig, oder?) feiert schon mal Erfolge (welche eigentlich?).
Warum halte ich diese Idee für die dümmste von allen?
1. Die Aufklärungspflicht & entsprechende Infoblätter zu unterschiedlichen Asset-Klassen gibt es ja schon. Jeder der schonmal ein Depot eröffnet hat, weiss das, denn er muss diese Aufklärung schriftlich bestätigen.
2. Aktuell kocht jede Bank ihr eigenes, neues "Infoblättchen" - ich sehe schon die wunderbare Vergleichbarkeit: Willkommen im Land der Äpfel und Birnen?.
Man brauch kein Prophet zu sein, um diesen standardisierten Formularen einen ähnlichen Erfolg wie der bisherigen Risiko-Aufklärung zu vorherzusagen:
- Der Kunde kriegt ein Formular voller Allgemeinplätze,
- er unterschreibt etwas, was er nicht gelesen hat..
- der Bankberater erzählt etwas von toller Chance - den Rest kennen wir..
Fazit: Es ändert sich nichts - aber es wurde mal wieder wunderbare Bürokratie erzeugt!
Kommentar schreiben
- Kategorien
- Archiv
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- ältere Beiträge
- Update
- Immer Uptodate sein mit dem Börsennews Rss-Feed