blog.börsennews.de http://blog.boersennews.de Ein weiteres tolles WordPress-Blog Wed, 17 Sep 2014 14:57:55 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.6.1 Quartalsbilanz: Adobe hadert mit dem radikalen Umbruch http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/quartalsbilanz-adobe-hadert-mit-dem-radikalen-umbruch/5711.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/quartalsbilanz-adobe-hadert-mit-dem-radikalen-umbruch/5711.html#comments Wed, 17 Sep 2014 14:57:55 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5711 Der US-amerikanische Software-Anbieter Adobe Systems steckt mitten in einer radikalen Umbauphase und musste deshalb im dritten Quartal einen Gewinnrückgang verschmerzen. Obschon zumindest der Umsatz zulegte, geriet die Aktie deutlich unter Druck.

Wie aus einer Pressemitteilung vom Mittwoch hervorgeht, setzte der Konzern aus San José im US-Bundesstaat Kalifornien, der vor allem für sein PDF-Programm Adobe Reader bekannt ist, in den drei Monaten bis Ende August rund 1,01 Milliarden US-Dollar um. Auf vergleichbarer Basis bedeutet das einen leichten Anstieg um ein Prozent. Analysten hatten jedoch einen Erlös von 1,02 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Unter dem Strich gab es gewaltige Einbußen. Der Nettogewinn sank um satte 46 Prozent auf 44,7 Millionen US-Dollar.

Umbaukosten belasten Gewinn

Grund für das schwache Zahlenwerk sei der forcierte Umbau des Konzerns gewesen. Adobe stellt sein Softwaregeschäft für digitale Medien auf ein Abo-Modell um. Wer künftig Photoshop, Illustrator oder Flash nutzen will, muss dafür nicht mehr eine Einmalzahlung tätigen, sondern eine monatliche Gebühr entrichten. Damit das bei den Kunden ankommt, sind hohe Kosten für Marketing und Verwaltung notwendig.

Abo-Zahlen sind positiv

Im vergangenen Jahr verzeichnete Adobe eine halbe Milliarde neue Kunden für die Cloud-Dienste. Nach eigenen Angaben liegt man damit voll im Plan. So könnten die Amerikaner ihr Ziel, bis Ende November 3,3 Millionen Abo-Kunden zu haben, erreichen. Mittlerweile generiert die Software-Schmiede 63 Prozent ihrer Einnahmen aus dem neuen Geschäftsmodell. Im Vorquartal lag der Anteil noch bei lediglich 53 Prozent.

Aktie gibt kräftig nach

Die Quartalsbilanz kam bei den Börsianern nicht gut an. Im nachbörslichen Handel rutschte die Aktie von Adobe um knapp fünf Prozent in den Keller. Offenbar waren die Investoren auch nicht mit dem Ausblick zufrieden. Die Führungsetage rechnet für das laufende Quartal mit einem Umsatz von 1,03 bis 1,08 Milliarden US-Dollar. Die Marktschätzungen lagen bislang allerdings bei 1,09 Milliarden US-Dollar.

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Investoren machen Druck auf Adidas http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/investoren-machen-druck-auf-adidas/5708.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/investoren-machen-druck-auf-adidas/5708.html#comments Mon, 15 Sep 2014 11:02:28 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5708 Die Aktienentwicklung bei Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas ist nicht zufriedenstellend. Eine Trendwende muss her. Großanleger wollen sie beschleunigen und äußern dabei erste Kritik am langjährigen Firmenchef Herbert Hainer.

Die Freude über die Fußball-Weltmeisterschaft, bei der Adidas sowohl den Sieger als auch den Zweitplatzierten ausgerüstet hatte, ist endgültig verflogen. Seit einiger Zeit dominiert eine Art Katerstimmung. Die Geduld der Investoren schwindet. Sie setzten sogar das Konzernoberhaupt unter Druck. Medienberichten zufolge hätten Großaktionäre und Adidas-Verantwortliche über eine mögliche Entlassung von Hainer diskutiert.

Gewinnwarnung sorgt für Ernüchterung

Die sportlichen Erfolge im Zuge der Fußball-WM liegen zwar noch gar nicht so weit zurück. Doch die Meldung von Ende Juli, nach der die Herzogenauracher ihre Umsatz- und Gewinnziele nach unten korrigiert hatten, sorgte für massive Enttäuschung bei den Anlegern. Kurz darauf verstärkte sich ihr Unmut noch, als die Marktanteilsverluste in den USA bekannt wurden. Adidas belegt danach nur noch Rang drei auf dem vermeintlich wichtigsten Markt der Welt, hinter Erzrivale Nike und Under Armour. Kritiker werfen Hainer ein zu langsames Reaktionsvermögen vor. Gerade dem rasanten Rutsch bei den US-Verkäufen der Golf-Marke Taylor Made hätte der 60-Jährige schneller begegnen müssen.

Schwächster DAX-Wert in 2014

Die Adidas-Aktie hat seit Jahresanfang fast 40 Prozent an Wert eingebüßt und ist damit der schwächste Titel in der obersten deutschen Börsenliga. Dauerkonkurrent Nika gewann im selben Zeitraum elf Prozent hinzu. Im vergangenen Herbst hatten das Unternehmen mit den drei Streifen den Weltmarktführer noch übertrumpft. Zumindest scheint die Aktie von Adidas inzwischen einen gewissen Boden ausgebildet zu haben. Im August und September pendelte sie bislang zwischen 56 und 60 Euro. Hoffnung auf einen Aufwärtstrend verbreiten die Analystenschätzungen. Sie stufen das Papier in der Mehrheit als einen "Kauf" ein.

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Aktie im Fokus: Ecolab reitet auf der Erfolgswelle http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-ecolab-reitet-auf-der-erfolgswelle/5701.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-ecolab-reitet-auf-der-erfolgswelle/5701.html#comments Wed, 10 Sep 2014 10:58:34 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5701 Die Geschäfte beim US-Konzern Ecolab, einem Anbieter von hochwertigen Technologien und Dienstleistungen im Bereich der industriellen Reinigung und Hygiene, laufen sehr gut. Das spiegelt sich auch an der Börse wider. Seit Wochen zeigt der Aktienkurs beständig nach oben.

Ecolab offeriert Industrieputzmittel: Vom einfachen Glasreiniger bis hin zu lebenswichtigen Desinfektionsmitteln für OP-Tische - die Angebotspalette ist äußerst reichhaltig. Obwohl das global tätige Unternehmen aus St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota nicht gerade in einem Wachstumsmarkt wie der High-Tech-Industrie tätig ist, könnte man mit Blick auf die Aktie genau das denken.

Ein Allzeithoch jagt das nächste

Der Titel von Ecolab eilt zurzeit von Bestwert zu Bestwert. Allein in diesem Jahr hat das Papier seinen Kurs bereits um beachtliche 18 Prozent gesteigert. Im Vergleich zum Beginn des Jahres 2012 hat sich der Wert sogar verdoppelt. Betrug er damals rund 44 Euro, so liegt er aktuell bei etwas mehr als 88 Euro. Das klingt nach einem echten Wachstumstitel. Am Mittwochmittag notierte die Aktie in Frankfurt am Main bei 88,70 Euro, was einem leichten Abschlag von 0,42 Prozent entsprach.

Ecolab steckt sich große Ziele

In Deutschland verfügen die Amerikaner schon über ein festes Standbein. Als Dienstleister schicken sie zahlreiche Putztrupps durch Hotels, Restaurants, Brauereien und Krankenhäuser. Auf lange Sicht strebt die seit 1957 börsennotierte US-Firma sogar nach der hiesigen Marktführerschaft, wie Konzernchef Douglas Baker in einem Presseinterview erklärte. Demnach soll es in den kommenden Jahren n der Bundesrepublik ein überproportionales Wachstum von mehr als zwei Prozent pro Jahr geben. In Anbetracht der starken Umsatzentwicklung ist das durchaus denkbar. In 2013 wies Ecolab einen Erlös von 13,25 Milliarden US-Dollar aus. Der Nettogewinn belief sich auf fast eine Milliarde US-Dollar.

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Der Höhenflug der Tesla-Aktie http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/der-hoehenflug-der-tesla-aktie/5698.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/der-hoehenflug-der-tesla-aktie/5698.html#comments Mon, 08 Sep 2014 14:13:46 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5698 Die Aktie des US-amerikanischen Elektroauto-Pioniers Tesla Motors schießt scheinbar unaufhaltsam nach oben - und das, obwohl das Unternehmen rote Zahlen schreibt. An einem weiteren Fortgang des Höhenflugs zweifelt kaum einer. Besonders die neue Megafabrik in Nevada sorgt für immenses Kurspotential.

Der Erfolg von Tesla spiegelt sich auf dem Parkett wider. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert der Aktie an der New Yorker NASDAQ um fast 90 Prozent auf das neue Allzeithoch von über 285 US-Dollar vergrößert. In Frankfurt am Main kletterte das Papier im selben Zeitraum um 100 Prozent auf fast 220 Euro.

Eine Aktie mit reichlich PS

Das Unternehmen aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien besitzt einen Börsenwert von gut 35 Milliarden US-Dollar. Und der Aufwärtstrend wird noch lange anhalten, glauben Analysten. Rund die Hälfte der Marktbeobachter hält den Titel, der vor vier Jahren mit 17 US-Dollar sein Debüt gefeiert hat, für einen Kauf. Auf Zwölf-Monats-Sicht rechnen einige Analysten mit einem Anstieg auf mehr als 300 US-Dollar. Ein Mitarbeiter der US-Investmentgesellschaft rief am 1. September sogar ein Kursziel von 400 US-Dollar aus. Demnach könnte sich auch ein Einstieg für langfristig denkende Anleger lohnen.

Gigantischer Fabrikbau in Nevada

Für kräftiges Kurspotential sorgt die gewaltige Fabrik, die für eine Summe von fünf Milliarden US-Dollar im US-Bundesstaat Nevada errichtet werden soll. Sie soll Anfang 2017 mit der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien beginnen und bis zum Ende des Jahrzehnts ungefähr 6.500 Arbeitsplätze schaffen. Im Gegenzug erhält der Autobauer massive Steuervorteile. Der von Tesla-Chef Elon Musk als "Gigafactory" bezeichnete Riesenbau ist notwendig, um die Kosten für die in den Elektrofahrzeugen verbauten Batterien durch Massenherstellung zu senken. Nur auf diese Weise kann der Daimler-Partner Wagen produzieren, die auch für die breite Bevölkerung finanziell erschwinglich sind. In zweieinhalb Jahren soll das Model 3 auf den Markt kommen und 35.000 US-Dollar kosten. Das aktuelle Tesla-Modell ist bislang für den doppelten Preis erhältlich.

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Mythos September: Der schlechteste Börsenmonat hat begonnen http://blog.boersennews.de/borsenempfehlung/mythos-september-der-schlechteste-boersenmonat-hat-begonnen/5692.html http://blog.boersennews.de/borsenempfehlung/mythos-september-der-schlechteste-boersenmonat-hat-begonnen/5692.html#comments Tue, 02 Sep 2014 08:30:41 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5692 Der Monat September steht bei Börsianern in einem ganz schlechten Licht. Sein katastrophaler Ruf rührt von der Statistik her, nach der es in diesen rund vier Wochen insgesamt die größten Kursverluste gibt. Woher kommt das?

Gestern hat er begonnen, der September. In diesem Monat geht es an den weltweiten Börsenplätzen häufig turbulent zu. Nicht selten gibt es teils gravierende Kurseinbrüche. Empiriker haben herausgefunden, dass der US-Leitindex Dow Jones seit 1927 in jedem September durchschnittlich rund 1,2 Prozent eingebüßt hat. Sein deutsches Pendant, der DAX, verlor seit 1965 sogar 1,7 Prozent. Besonders schlimm waren die Börsentumulte nach den Ereignissen vom 11. September 2001 sowie sieben Jahre danach, als die US-Investmentbank Lehmann Brothers Konkursantrag stellte.

Anleger reagieren überempfindlich auf negative Nachrichten

Hintergrund des Schreckensmythos könnte zum einen die nachrichtenarme Zeit sein. Sowohl die Dividenden-Saison als auch die Berichtssaison sind vorbei. Es gibt keine neuen Impulse. Mithin können schlechte Pressemeldungen über politische oder konjunkturelle Themen eine immense Wirkung entfalten. Auf der anderen Seite erwiesen sich die Schätzungen der Analysten und Konzerne oftmals als zu hoch gegriffen, sodass sie im Spätsommer revidiert werden mussten. In den Vereinigten Staaten kursiert zudem eine Theorie, die stark an das Wetter angelegt ist. Demnach werden Privatanleger in diesem Monat aufgrund fallender Temperaturen und kürzerer Tageslängen niedergeschlagen und risikoscheu.

Manchmal kommt es auch anders

Nicht immer erweist sich der September so schlimm wie sein Ruf. Das zeigt vor allem die Statistik der vergangenen Jahre. Marktexperte Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest weist auf 2010 und 2012 hin. Damals sei das "September-Gespenst" durch erfolgreiches Eingreifen der Zentralbanken vertrieben worden. Und 2013 war der DAX im September sogar um sechs Prozent nach oben geklettert und markierte einen Bestwert. Privatanleger sollten daher nicht blindlings auf Saisoneffekte schauen, sondern stets ihren eigenen Weg gehen.

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Aktienindizes: Nokia ist zurück im EuroStoxx 50 http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktienindizes-nokia-ist-zurueck-im-eurostoxx-50/5689.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktienindizes-nokia-ist-zurueck-im-eurostoxx-50/5689.html#comments Mon, 01 Sep 2014 14:14:01 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5689 Ein alter Bekannter feiert seine Wiederkehr in den Auswahlindex der Eurozone. Nach einer Abstinenz von eineinhalb Jahren darf sich die Aktie des einstigen Handypioniers Nokia wieder Mitglied des EuroStoxx 50 nennen. Bekommt der Titel jetzt weiter Auftrieb?

Aus einer Mitteilung der Deutsche-Börse-Tochter Stoxx geht hervor, dass der frühere Weltmarktführer im Handygeschäft ab dem 22. September wieder im EuroStoxx 50 vertreten sein wird. Im März 2013 war er infolge eines dramatischen Kursverfalls bedingt durch zahlreiche Gewinnwarnungen aus der ersten europäischen Börsenliga herausgeflogen. Seinen Platz für Nokia räumen muss die Minengesellschaft CRH aus Dublin. Außerdem fliegen die Aktien von Ericsson und Tesco aus dem Index. Sie werden durch die Titel der britischen Konzerne Prudential, ein Versicherer, und BT Group, eine Telekommunikationsfirma, ersetzt.

Verkauf der Handysparte fruchtet

Der Kurs der Nokia-Aktie hat sich kräftig erholt. Verantwortlich dafür dürfte vor allem der Verkauf des defizitären Handygeschäfts an Microsoft sein. Seither kann sich das finnische Unternehmen vollends auf den Bereich Netzwerktechnik und Landkarten konzentrieren. Mit der Rückkehr in den europäischen Multiwährungsindex ist es sehr wahrscheinlich, dass das Papier weiter an Aufmerksamkeit gewinnt und seinen kontinuierlichen Kursanstieg fortsetzten kann.

Charttechnik lässt weiteres Kursplus erwarten

Nokia hatte am Freitag mit fast 6,50 Euro ein neues Jahreshoch erreicht. Damit befindet sich der Titel aktuell auf dem höchsten Stand seit März 2011. Vieles deutet nun auf eine Vermehrung auf bis zu sieben Euro hin. Mittelfristig hält so mancher Analyst ein Kursniveau von knapp neun Euro für möglich. Die Höchststände aus dem Jahr 2007, als die Aktie bei rund 28 Euro notierte, sind aber noch in weiter Ferne, ganz zu schweigen von dem Wert aus der Zeit der Jahrtausendwende. Für Privatanleger stellt Nokia aber trotzdem durchaus eine Option dar.

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Amazon vs Google: Onlinehändler plant eigene Werbeplattform http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/amazon-vs-google-onlinehaendler-plant-eigene-werbeplattform/5684.html http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/amazon-vs-google-onlinehaendler-plant-eigene-werbeplattform/5684.html#comments Tue, 26 Aug 2014 08:30:47 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5684 Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in das von Google dominierte Geschäft mit Internetanzeigen vorstoßen. Geplant ist eine eigene Plattform, auf der Werbung platziert werden soll. Der Konkurrenzkampf der beiden Schwergewichte gewinnt dadurch weiter an Auftrieb.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, will Amazon in einem ersten Schritt die Anzeigen auf der eigenen Seite bald mit einer hauseigenen Software namens "Amazon Sponsored Links" vertreiben. Diese soll noch in 2014 getestet werden und funktioniere ähnlich wie Googles AdWords-System.

Ein Angriff auf Google?

In einem zweiten Schritt könnte das Programm um neue Anzeigenformen erweitert werden. Es gibt beispielsweise Gerüchte über ein Tool, mit dem Werbeagenturen Platzierungen für mehrere Werbekunden auf einmal buchen können, heißt es in der Mitteilung weiter. Außerdem könnte sich das Unternehmen aus Seattle der Informationen zum Kauf- und Klickverhalten seiner 250 Millionen aktiven Nutzer bedienen, um Anzeigen wirkungsvoller einzurücken. So ist es durchaus denkbar, dass Amazon zu einem ernsten Konkurrenten für Googles Werbegeschäft wird, zumal der Suchmaschinenbetreiber einen seiner größten Kunden in diesem Segment verlieren würde.

Google dominiert das Online-Werbegeschäft

Bislang stehen die beiden Firmen schon bei Smartphones, Apps und im Onlinehandel im direkten Wettbewerb zueinander. Zumindest in Sachen Werbung ist aber Google das Maß aller Dinge. Allein in diesem Bereich verdient der IT-Riese aus Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien jedes Jahr rund 50 Milliarden US-Dollar. Weltweit liegt sein Anteil an bezahlten Sucheinträgen bei 84,4 Prozent. Die restlichen 15,6 Prozent entfallen vor allem auf Facebook und Microsoft. Mithin wird alles andere als einfach für Amazon, hier Fuß zu fassen.

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Neue Handelswoche: Börse Tokio startet mit Kursgewinnen http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/neue-handelswoche-boerse-tokio-startet-mit-kursgewinnen/5681.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/neue-handelswoche-boerse-tokio-startet-mit-kursgewinnen/5681.html#comments Mon, 25 Aug 2014 13:41:43 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5681 Die Börse in Tokio hat dank der Hoffnung auf eine weiterhin lockere US-Geldpolitik einen freundlichen Start in die neue Handelswoche hingelegt. Besonders Exportwerte wie Sony und Toyota waren gefragt. In Shanghai gingen die Kurse hingegen in den Keller.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den ersten Handelstag mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 15.613 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index verbesserte sich um 0,41 Prozent auf 1.291 Punkte. Insgesamt gab es 1.103 Kursgewinner, 474 -verlierer und 154 Titel, die unverändert notierten. Analysten wiesen auf die unterstützende Wirkung hin, welche die Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen zur künftigen Zinspolitik der USA beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole am vergangenen Freitag ausgeübt hätten.

Exportwerte schießen nach oben

Die Schwäche der japanischen Landeswährung Yen verhalf den Aktien exportorientierter Unternehmen zu Gewinnen. An der Nikkei-Spitze standen die Papiere der Elektronikfirma Pioneer, die um 6,9 Prozent zulegten. Der Automobilriese Toyota verteuerte sich um 0,71 Prozent, der Unterhaltungselektroniker Sony stieg um 0,9 Prozent. Ebenfalls im grünen Bereich lagen die Titel von Hitachi (plus 1,68 Prozent), Fujifilm (plus 4,04 Prozent) und Panasonic (plus 0,9 Prozent). Kräftig abgerutscht ist hingegen der Pharmakonzern Chugai Pharmaceutical (minus 9,2 Prozent). Angeblich ist die Schweizer Muttergesellschaft Roche nicht mehr an einer Komplettübernahme interessiert, sondern strebt stattdessen den Kauf des US-Rivalen InterMune an.

In Shanghai geht es bergab

Auf dem chinesischen Festland büßte der Leitindex Shanghai Composite ein halbes Prozent auf 2.229 Zähler ein. Hintergrund seien die Nachwirkungen des enttäuschenden HSBC-Einkaufsmanagerindex' und der damit verbundenen Angst vor einem schleppenden Wirtschaftswachstum, erklärten Marktbeobachter. Die Aktien des Kohlebergwerksbetreibers Shaanxi Coal Industry verloren 2,6 Prozent. Demgegenüber kletterte der Hang Seng Index in Hongkong um 0,22 Prozent auf 25.167 Punkte nach oben. Spitzenreiter waren hier die Titel von China Petroleum & Chemical ( Sinopec), die einen Anstieg von 4,28 Prozent verzeichneten.

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Die Talfahrt des Ölpreises hält an http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/die-talfahrt-des-oelpreises-haelt-an/5678.html http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/die-talfahrt-des-oelpreises-haelt-an/5678.html#comments Wed, 20 Aug 2014 11:14:07 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5678 Des Autofahrers Freud, ist des Rohstoff-Anlegers Leid: Die Preise für Rohöl sind zurzeit kontinuierlich im Fallen begriffen, und das trotz der bewaffneten Auseinandersetzungen im Irak und in der Ukraine. Was steckt dahinter?

Anzeichen für eine Entspannung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hatten am Dienstag dafür gesorgt, dass der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2013 gesunken war. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich auf unter 102 Dollar, die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sackte auf unter 94 Dollar ab. Am Mittwochvormittag zeigten sich die Preise wenig verändert. Die Sorte Brent lag bei 101,55 Dollar (minus ein Cent), die Sorte WTI bei 92,83 Dollar (minus drei Cent).

Das Angebot ist überraschend hoch

Als Grund für die beständig sinkenden Preise machen Experten das reichlich verfügbare Angebot am Rohölmarkt aus. Es erscheine ungeachtet der Turbulenzen, die vielerorts herrschen, besser als ursprünglich erwartet, erklärte die Internationale Energieagentur (IEA). Insbesondere auf dem nordamerikanischen Kontinent werden dank der "Fracking"-Methode steigende Förderquoten verzeichnet. Laut der US-Energiebehörde EIA sei die geförderte Menge seit 2008 um drei Millionen Fass pro Tag angestiegen. Zudem habe sich die Lage im ölreichen Libyen wieder entspannt.

Analysten mit düsterer Zukunftsvision

Die Experten der Commerzbank sehen vorerst kein Ende der preislichen Talfahrt. In einer entsprechenden Studie betonen sie die aktuellen Belastungen aus dem hohen Angebot, dem Mangel an Angebotsausfällen und der geringen Nachfrage der Raffinerien. Anleger richten nun ihren Blick in die USA. Dort werden am Mittwochnachmittag neue Daten zu den Ölreserven des Landes erwartet. Analysten gehen davon aus, dass sich die Lagerbestände um 1,75 Millionen Barrel reduziert haben.

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NASDAQ-100 erobert 4.000er Marke http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/nasdaq-100-erobert-4-000er-marke/5675.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/nasdaq-100-erobert-4-000er-marke/5675.html#comments Mon, 18 Aug 2014 14:56:22 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5675 Lange hat sich der Technologieindex NASDAQ-100 geziert. Doch dank Apple, Facebook, Google und Co. hat er nun endlich wieder die höchst relevante Barriere von 4.000 Punkten übersprungen. Das letzte Mal, dass er diese runde Marke hinter sich gelassen hatte, war im Jahr 2000.

Im letzten Monat war er schon fast am Ziel. Es fehlten lediglich 2,5 Zähler und die 4000er Mauer wäre gefallen. Die stürmischen Entwicklungen, die sich aus den politischen und militärischen Auseinandersetzungen im Irak und in der Ukraine ergeben hatten, verhinderten allerdings das 13-Jahres-Hoch. Vollzug konnte erst am heutigen Montag gemeldet werden, als der NASDAQ-100, der die 100 Aktien des NASDAQ Composite mit der höchsten Marktkapitalisierung außerhalb des Finanzsektors umfasst, bereits in den ersten Handelsstunden die Marke klar überflügelte. Am späten Nachmittag notierte der Index bei 4.015,93 Punkten, was ein Plus von 0,71 Prozent bedeutete.

Die anderen US-Indizes geraten ins Hintertreffen

In den vergangenen zwölf Monaten hat der NASDAQ-100 nahezu 30 Prozent zugelegt. Damit hat er nicht nur seinen großen Bruder, den NASDAQ Composite, der mehr als 3.000 Titel an der Wachstumsbörse enthält und im selben Zeitraum "nur" ein Plus von 24 Prozent schaffte, abgehängt. Auch der Dow-Jones-Index und der S&P 500 haben das Nachsehen. Ersterer verzeichnet binnen Jahresfrist einen Zuwachs von zehn Prozent, Letzterer von fast 18 Prozent.

Zahlreiche Kurstreiber

Verantwortlich für den erstaunlichen Aufstieg sind die Unternehmenstitel ganz unterschiedlicher Branchen. Aktien aus dem Halbleitersegment wie Micron Technologies oder Avago haben ihren Wert im Verlauf der letzten zwölf Monate mehr als verdoppelt. Überdurchschnittlich gut lief es auch für die Biotech-Firma Biogen Idec und den Software-Giganten Adobe Systems. Entscheidend dürfte sich indes die Performance der Index-Neulinge ausgewirkt haben. So sind etwa die Papiere von Facebook innerhalb eines Jahres um fulminante 101 Prozent nach oben geklettert. Der Elektro-Auto-Pionier Tesla Motors schoss im selben Zeitraum um 87 Prozent nach vorne, die Online-Videothek Netflix um 82 Prozent. Schafft der NASDAQ-100 einen nachhaltigen Anstieg über die 4000er Marke, ist auf jeden Fall mit weiter steigenden Kursen zu rechnen.

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