blog.börsennews.de http://blog.boersennews.de Ein weiteres tolles WordPress-Blog Wed, 22 Oct 2014 14:52:42 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.6.1 Aktie im Fokus: Stratec nach Quartalsbilanz unter TecDAX-Favoriten http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-stratec-nach-quartalsbilanz-unter-tecdax-favoriten/5743.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-stratec-nach-quartalsbilanz-unter-tecdax-favoriten/5743.html#comments Wed, 22 Oct 2014 14:52:42 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5743 Der Medizintechnikkonzern Stratec Biomedical hat eine gute Bilanz für das dritte Jahresviertel vorgelegt. Für das Restjahr ist die Zuversicht gewachsen. Die positiven Nachrichten verhalfen der Aktie zu kräftigen Kursgewinnen. Zwischenzeitlich thronte sie an der TecDAX-Spitze.

Am Mittwoch verbesserte sich der Titel in den ersten Handelsstunden um nahezu fünf Prozent auf über 39 Euro. Damit war das Papier am Vormittag der größte Gewinner im Technologiewerteindex. Am Nachmittag relativierte sich allerdings der Gewinn. Kurz vor 16 Uhr stand nur noch ein Plus von 1,69 Prozent auf 38,13 Euro zu Buche. Bester Wert im TecDAX war zu dieser Zeit die Aktie von Nordex mit einem Anstieg von 4,77 Prozent.

Zahlenwerk weiß zu überzeugen

Nach eigenen Angaben erwirtschaftete Stratec in den drei Monaten bis Ende September einen Umsatz von 36,2 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet das ein Wachstum um fast 18 Prozent. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente der im baden-württembergischen Birkenfeld beheimatete Laborzulieferer 6,77 Millionen Euro (plus 47 Prozent). Der Nettogewinn legte um 44 Prozent auf 5,2 Millionen Euro zu. Ursächlich für die überraschend starke Bilanz - in Beobachterkreisen ging man unter anderen nur von einem Ebit in Höhe von 5,78 Millionen Euro aus - seien die enorme Nachfrage nach etablierten Analysesystemen und das florierende Serviceteilgeschäft, erklärte das Management.

Analysten sind voll des Lobes

Für das laufende Fiskaljahr traut sich Stratec nun noch mehr zu. Angepeilt werden demnach ein deutliches Umsatzplus sowie eine ebenfalls deutsch verbesserte operative Rendite (Ebit-Marge). In den kommenden drei Jahren sollen sich die Einnahmen um acht bis zwölf Prozent erhöhen. Die guten Ergebnisse und die angehobene Prognose verleiteten die Analysten zu einigen Lobpreisungen. Ein Mitarbeiter der Commerzbank stufte den Quartalsverlauf als exzellent ein. Das Unternehmen habe sowohl die eigenen als auch die Konsensschätzungen übertroffen. Die DZ Bank würdigte den nach oben korrigierten Ausblick für die Marge.

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IBM stößt Halbleitersparte ab und muss dafür zahlen http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/ibm-stoesst-halbleitersparte-ab-und-muss-dafuer-zahlen/5739.html http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/ibm-stoesst-halbleitersparte-ab-und-muss-dafuer-zahlen/5739.html#comments Mon, 20 Oct 2014 14:45:20 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5739 Der Informationstechnik-Gigant IBM zieht die Konsequenzen aus der schwachen Bilanz für das dritte Geschäftsquartal und verkauft seine defizitäre Halbleitersparte. Der Abnehmer will allerdings keinen einzigen US-Dollar für die Übernahme entrichten. Im Gegenteil: Big Blue muss für den Deal noch draufzahlen.

Wie mehreren am Montag publizierten Presseberichten zu entnehmen ist, geht das verlustbringende Halbleitersegment an den Auftragsfertiger Globalfoundries, der dafür sogar noch in den kommenden drei Jahren die stattliche Summe von insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar erhält. Die ungewöhnliche Transaktion wurde bereits bestätigt. Darüber hinaus avanciert das Unternehmen, das sich im Besitz eines staatlichen Investmentfonds aus Abu Dhabi befindet, auf Zehn-Jahres-Sicht zum exklusiven IBM-Lieferanten für verschiedene Chipvarianten.

Rapider Wandel in der IT-Branche

Der Verkauf der Halbleitersparte spiegelt den Strategiewechsel bei IBM wider. Der IT-Konzerns aus Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York will aus dem Geschäft mit Hardware aussteigen und sich in Zukunft verstärkt auf Dienstleistungen fokussieren. Aus diesem Grund hatte er vor kurzem auch den Serverbereich an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo veräußert. Ursprünglich wollte IBM das Halbleitergeschäft, das schon seit Monaten auf der Abschussliste stand, für einen Preis von über zwei Milliarden US-Dollar loswerden. Die potenziellen Käufer, zu denen beispielsweise auch Intel und Taiwan Semiconductor Manufacturing gehörten, wollten jedoch eine weitaus geringere Summe zahlen.

Schwache Quartalszahlen

Im dritten Jahresviertel erwirtschaftete IBM einen Umsatz von 23,37 Milliarden US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis entspricht das einem Rückgang von vier Prozent. Hier spielt der starke Dollar eine große Rolle. Der Nettogewinn verringerte sich von vier Milliarden auf magere 18 Millionen US-Dollar, was insbesondere auf die Kosten aus dem Segmentverkauf zurückzuführen ist. Pro Aktie verdienten die Amerikaner 3,46 US-Dollar, während die Analysten im Schnitt von 4,31 US-Dollar ausgegangen waren.

Heftiger Kurseinbruch

Die Anleger waren schockiert über die Bilanz und straften IBM an der Börse ab. Die Aktie verlor in den ersten Handelsstunden rund sieben Prozent an Wert. Vorbörslich war sie sogar um mehr als acht Prozent in den roten Bereich gerutscht.

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Aktie im Fokus: ProSiebenSat.1 mit kräftigem Schub nach Prognoseerhöhung http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-prosiebensat-1-mit-kraeftigem-schub-nach-prognoseerhoehung/5736.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-prosiebensat-1-mit-kraeftigem-schub-nach-prognoseerhoehung/5736.html#comments Wed, 15 Oct 2014 11:37:49 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5736 Die Geschäfte bei der in Bayern ansässigen ProSiebenSat.1 Media AG wachsen stärker als erwartet. Infolge dessen hat die Senderfamilie ihre Ziele für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Die Anleger zeigen sich entzückt und verhelfen der Aktie zur Spitzenposition im MDAX.

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wird ProSiebenSat.1 bereits zum Ende dieses Jahres sein erst für 2015 angepeiltes Umsatzplus von 800 Millionen Euro im Vergleich zu 2010 erreichen. Daher hob das Management das Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr von einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich auf eine Vermehrung im hohen einstelligen Prozentbereich an. Die Gewinnprognose wurde bestätigt. Demnach soll das operative Ergebnis (Ebitda) das Vorjahresniveau übertreffen. Bis 2018 will der Konzern aus Unterföhring bei München seinen Erlös um eine Milliarde Euro erhöhen.

Das dritte Quartal lässt hoffen

Die Zuversicht rührt vor allem von der guten Geschäftsentwicklung im dritten Jahresviertel her. Außerdem sei der Start ins Schlussquartal gelungen. Alle drei Segmente lägen über Plan. Vor allem der Ausbau der Online-Angebote und der Fernsehproduktionen verlaufe äußerst positiv. Auf beide Bereiche entfällt bereits rund ein Viertel der gesamten Konzerneinnahmen. Die Digitalsparte soll in Zukunft noch durch Akquisitionen und Partnerschaften im Ausland expandieren. Am Erfolg teilhaben sollen weiterhin die Aktionäre. ProSiebenSat.1 erklärte, unverändert 80 bis 90 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses als Dividende ausschütten zu wollen.

Freude an der Börse

Die guten Neuigkeiten wurden im Wertpapierhandel entsprechend honoriert. Am Mittwochmittag notierte die Aktie von ProSiebenSat.1 mit 3,68 Prozent auf 29,82 Euro im Plus und belegte damit den Spitzenplatz im Index der mittleren Werte. In den ersten Handelsstunden belief sich das Wachstum sogar auf 4,5 Prozent. In den letzten Wochen war der Titel um mehr als zehn Prozent nach unten gerutscht. Das Zwölf-Monats-Tief von 27,91 stammt noch aus der vergangenen Woche. Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben ihre Einstufung für das Papier auf "Kaufen" belassen. Als Kursziel nennen sie 37,00 Euro.

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Fiat Chrysler zieht an die Wall Street http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/fiat-chrysler-zieht-an-die-wall-street/5733.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/fiat-chrysler-zieht-an-die-wall-street/5733.html#comments Mon, 13 Oct 2014 14:24:16 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5733 Der weltweit siebtgrößte Automobilkonzern Fiat Chrysler hat eine neue Ära eingeleitet. Seit Wochenbeginn werden die Aktien nicht mehr in Mailand, sondern an der Wall Street gehandelt. Mit dem Gang nach New York sollen die internationalen Zielsetzungen des Herstellers unterstrichen werden.

Am vergangenen Freitag war die Aktie des traditionsreichen italienischen Unternehmens zum letzten Mal im Mailänder Handel verfügbar. Ab dem heutigen Montag kann sie unter dem Kürzel "FCA" ausschließlich an der Wall Street gehandelt werden, mit Zweitnotiz in Mailand. Gleichzeitig verschiebt der fusionierte Autobauer aus steuerlichen Gründen seinen offiziellen Firmensitz nach London. Die Firmenorganisation erfolgt nunmehr nach niederländischem Recht.

Analysten rechnen mit glanzlosem Debüt

Experten blicken der New Yorker Erstemission mehrheitlich mit Skepsis entgegen. Ihrer Ansicht nach werde es schwierig, Investoren zu überzeugen. Diese würden nämlich eine Konjunkturabkühlung befürchten, was zuletzt zu deutlichen Kursstürzen an der Wall Street geführt hätte. Das Londoner Analysehaus ISI erklärt, dass aktuell nicht die richtige Zeit wäre, um eine Auto-Aktie irgendwo an den Markt zu bringen. Hintergrund seien die Probleme bei den US-amerikanischen Platzhirschen. Ford gab kürzlich eine Gewinnwarnung bekannt und General Motors (GM) hat mit technischen Mängeln an seinen Wagen zu kämpfen.

Künftig eine wichtige Rolle spielen

Die "Fabbrica Italiana Automobili Torino" hatte sich bereits im Jahr 2009 die Kontrolle über den US-Konzern gesichert. Im Januar 2014 übernahmen die vom ihrem selbstbewussten Chef Sergio Marchionne geführten Italiener Chrysler vollständig. Ziel ist es nun, bei der Konsolidierung der internationalen Autobranche ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. In den kommenden Jahren soll daher der Absatz auf sieben Millionen Autos hochgeschraubt werden. Das würde einem Wachstum von 60 Prozent entsprechen. Beim Nachsteuergewinn wird eine Verfünffachung bis 2018 angepeilt, womit unter dem Strich 5,5 Milliarden Euro anfallen würden. Die Hoffnungen der Firmenleitung ruhen vor allem auf den Tochtermarken wie Jeep, Dodge, Alfa Romeo oder Maserati.

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Aktie im Fokus: CropEnergies mit erheblichem Einbruch nach Gewinnrückgang http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-cropenergies-mit-erheblichem-einbruch-nach-gewinnrueckgang/5730.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-cropenergies-mit-erheblichem-einbruch-nach-gewinnrueckgang/5730.html#comments Wed, 08 Oct 2014 11:31:55 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5730 Der Mannheimer Biosprit-Hersteller CropEnergies leidet unter dem drastischen Preisverfall von Bioethanol in Europa. Das spiegelt sich auch in der Bilanz für das erste Halbjahr 2014/15 wider. Der Gewinn sackte merklich ab. Die Folge sind heftige Einbußen an der Börse.

Für die im Prime Standard der Deutschen Börse gelistete Aktie von CropEnergies ging es am Mittwoch kräftig nach unten. Zum Mittag notierte der Titel im Xetra-Handel bei 4,27 Euro, was einem Minus von 6,15 Prozent entspricht. Zur gleichen Zeit verlor das Papier der Muttergesellschaft Südzucker 1,33 Prozent auf 11,52 Euro. Mit der CropEnergie-Aktie haben Investoren in diesem Jahr noch keine Freude. Seit Januar reduzierte sich ihr Wert um fast ein Viertel.

Preisverfall drückt Konzernergebnis

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, konnte das Unternehmen aus Baden-Württemberg die Produktion in der Zeit von März bis Ende August auf 478.000 Kubikmeter Bioethanol erhöhen. Auf vergleichbarer Basis bedeutet das einen Anstieg um 27 Prozent. Beim Umsatz blieb ein Plus von neun Prozent auf 405 Millionen Euro. Hintergrund sind verbesserte Produktions- und Absatzmengen. Gedämpft wurde die positive Entwicklung hingegen durch die Ergebniszahlen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdiente CropEnergies nur noch 13 Millionen Euro, nach 42 Millionen Euro im Jahr zuvor (minus 54 Prozent). Nach Abschreibungen wurde ein operativer Fehlbetrag von vier Millionen Euro verbucht. Ursächlich hierfür ist der Preisrückgang von Bioethanol. Kostete ein Kubikmeter im Sommer 2013 noch rund 578 Euro, so lag der Betrag im vergangenen Juli nur noch bei 434 Euro.

Korrigierter Ausblick

Gemäß dem am 19. September präzisierten Ausblick rechnet das Management für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent auf 820 bis 860 Millionen Euro. Zuvor galten 850 bis 900 Millionen Euro als Ziel. Beim Ebitda wird eine Bandbreite von 20 bis 40 Millionen Euro angepeilt, das operative Ergebnis soll zwischen null und minus 20 Millionen Euro liegen.

Analysten plädieren für Halten

Trotz der durchwachsenen Bilanz haben die Analysten der DZ Bank ihre Einschätzung für CropEnergies beibehalten. Demnach gilt nach wie vor die Einstufung auf "Halten" mit einem fairen Kursziel von 4,90 Euro. Das Zahlenwerk und die Jahresprognose entsprechen den Erwartungen, hieß es.

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EasyJet erhöht Gewinnprognose – Sonderdividende denkbar http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/easyjet-erhoeht-gewinnprognose-sonderdividende-denkbar/5727.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/easyjet-erhoeht-gewinnprognose-sonderdividende-denkbar/5727.html#comments Mon, 06 Oct 2014 14:32:42 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5727 Europas zweitgrößte Billigfluggesellschaft easyJet befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Die Passagierzahlen legen kräftig zu und der Gewinn fällt wohl höher aus als bislang erwartet. Die Ausgabe einer Sonderdividende rückt in den Bereich des Möglichen. Die Aktie schießt nach oben.

Wie bereits am Freitag bekannt geworden war, rechnet easyJet für das am 30. September beendete Geschäftsjahr 2013/14 mit einem Gewinnsprung von mindestens 20 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern soll demnach auf 575 bis 580 Millionen GBP (741 Millionen Euro) anwachsen. Das wäre der vierte Rekordgewinn hintereinander, erklärte Firmenchefin Carolyn McCall. Zuvor galten 545 bis 570 Millionen GBP als Jahresziel.

Mehr Passagiere befördert

Der Grund für das deutliche Gewinnplus besteht in der Erhöhung der Passagierzahlen. Allein im September nahm die Zahl der Fluggäste um 7,5 Prozent auf 6,14 Millionen zu. Die Airline aus Luton nördlich von London profitierte von dem jüngsten Streik beim Rivalen Air France, der für einen zusätzlichen Zustrom an Reisenden gesorgt hat. An der guten Bilanz sollen auch die Aktionäre beteiligt werden. Ihnen winkt nach Medieninformationen eine Dividende in Höhe von 40 Prozent des Gewinns nach Steuern für das abgelaufene Fiskaljahr (zuletzt 33 Prozent).

Eine Aktie auf Höhenflug

An der Börse kamen die Nachrichten sehr gut an. Während sich die easyJet-Aktie zum Wochenauftakt in London um gut ein Prozent verteuerte, kletterte sie gleichzeitig in Frankfurt am Main kletterte um eindrucksvolle 7,6 Prozent nach oben. Auf Zwölf-Monats-Sicht hat das Papier hier 27 Prozent an Wert hinzugewonnen. Die Analysten von Citigroup haben prompt ihr Kursziel für den Titel von 16,00 auf 16,70 GBP angehoben.

Lufthansa überraschend im Plus

Niedrigpreisflieger wie easyJet und Ryanair machen den Platzhirschen Lufthansa, Air France und Britsh Airways das Leben schwer. Dennoch schob sich die Aktie der deutschen Nummer eins zu Wochenbeginn an die Spitze des DAX. Am Montagnachmittag notierte sie mit 2,83 Prozent im Plus. Verantwortlich dafür sind wohl weniger die Meldungen rund um die Geschäfte bei easyJet, sondern eher die Gegenreaktionen auf die zuvor erlittenen schweren Verluste.

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Deutsche Maschinenbauer hoffen auf 2015 http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/deutsche-maschinenbauer-hoffen-auf-2015/5724.html http://blog.boersennews.de/kurznachrichten-rund-um-wirtschaft-markte/deutsche-maschinenbauer-hoffen-auf-2015/5724.html#comments Wed, 01 Oct 2014 11:19:03 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5724 Die deutschen Konzerne aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau haben derzeit mit einem schwierigen Geschäftsumfeld zu kämpfen. Besonders die Krise rund um die Ukraine macht ihnen zu schaffen. Im kommenden Jahr soll es aber wieder besser laufen. Für Hoffnung sorgen China und die USA.

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, rechnen die deutschen Maschinenbauer für 2015 wieder mit einem dynamischeren Wachstum. Nach Aussage des Branchenverbandes VDMA soll die hiesige Produktion preisbereinigt um zwei Prozent anziehen. Ein spürbarer Trend nach vorn habe bereits jetzt in den beiden wichtigsten Auslandsmärkten, den USA und China, eingesetzt. Außerdem ist es möglich, dass die Geschäfte in weiteren Entwicklungs- und Schwellenländern wieder in Schwung kommen. Hinzu kommt obendrein der niedrige Kurs des Euro, der den auf Exporte ausgelegten Herstellern Vorteile verschafft.

Schwacher Augustmonat

Zeitgleich mit der Prognose für 2015 legte der VDMA auch die Bilanz für den Sommermonat August vor. Danach stagnierte der Auftragseingang erneut im Vergleich zum Vorjahr. Zwar expandierte das Inlandsgeschäft um 19 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland verminderten sich jedoch um neun Prozent. Unter dem Strich stand eine Null, gab VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers zu verstehen. Verantwortlich für den starken Rückgang der Auslandsnachfrage seien die außergewöhnlich guten Geschäfte im Vorjahresmonat.

Ukraine-Krise belastet

Die Auswirkungen der Krise in der Ukraine haben sich zuletzt auch auf den deutschen Maschinenbau ausgewirkt. Unternehmen wie Aixtron, GEA, Jungheinrich und Krones wurden vor allem durch die Russland-Sanktionen in Mitleidenschaft gezogen. Mithin mussten die aktuellen Jahresziele der gesamten Branche vor kurzem nach unten korrigiert werden. Anstatt eines Produktionsanstiegs um drei Prozent rechnet man für 2014 noch lediglich mit einem Plus von einem Prozent.

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Hongkong-Unruhen belasten Hang-Seng-Index http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/hongkong-unruhen-belasten-hang-seng-index/5721.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/hongkong-unruhen-belasten-hang-seng-index/5721.html#comments Mon, 29 Sep 2014 14:27:30 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5721 Die zum Teil gewaltsamen Auseinandersetzungen in Hongkong haben für heftige Unruhen an vielen asiatischen Aktienmärkten gesorgt. Besonders der Hang Seng geriet massiv unter Druck. Unbeeindruckt von den Belastungen aus China zeigte sich hingegen die Börse in Tokio.

Der Hang Seng in Hongkong gab zum Wochenauftakt um 1,9 Prozent auf 23.226,11 Punkte nach. In den ersten Handelsstunden hat er phasenweise über 2,5 Prozent verloren. Es waren die größten Kurseinbußen seit drei Wochen. Der MSCI-Index, der die Region Asien-Pazifik umfasst, rutschte um 1,4 Prozent nach unten. Der Stoxx 600 Asia/Pacific, in dem die 600 größten Konzerne mit Börsennotierung in Hongkong, Japan und Singapur sowie Australien und Neuseeland enthalten sind, sackte um 0,43 Prozent ab.

Demonstrationen für mehr Demokratie

Hintergrund der kräftigen Kurseinbrüche sind die anhaltenden Krawalle in Hongkong. Die Bürger demonstrieren hier für mehr Demokratie, nachdem die kommunistische Führung Chinas beschlossen hatte, bei der Wahl des Chefs der Sonderverwaltungszone im Jahr 2017 nur im Vorfeld ausgewählte Kandidaten zuzulassen. In der Nacht zum Montag ging die Polizei teilweise gewaltsam gegen Demonstranten vor. Analysten wiesen darauf hin, dass politische Unruhen sehr oft große Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte haben.

Keine Negativreaktion in Tokio

Kaltgelassen haben die Auseinandersetzungen allerdings die Börse in Japan. Infolge des weiter schwächelnden Yen verbuchte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index einen Anstieg um einen halben Prozentpunkt auf 16.310 Zähler. Entsprechend profitierten vor allem auf Exporte ausgerichtete Werte. Zu den Gewinnern gehörten etwa die Aktien von Toyota (plus 0,5 Prozent) und Canon (plus 0,8 Prozent). In den roten Bereich ging es dagegen für die Papiere von SoftBank. Aufgrund von Gerüchten über einen Zukauf büßten sie knapp 1,2 Prozent ein.

Auch Shanghai landet im Plus

Ebenfalls keinen Eindruck machten die Unruhen am Aktienmarkt in Schanghai. Der Leitindex SSE Composite tendierte rund 0,4 Prozent fester. Nach Ansicht von Börsianern hätten vor allem mögliche Veränderungen beim Marktzugang für ausländische Investoren das starke Kaufinteresse hervorgerufen.

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Luxus-Schuhe: Jimmy Choo will in London an die Börse http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/luxus-schuhe-jimmy-choo-will-in-london-an-die-boerse/5718.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/luxus-schuhe-jimmy-choo-will-in-london-an-die-boerse/5718.html#comments Wed, 24 Sep 2014 11:37:27 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5718 Die Edel-Schuhmarke Jimmy Choo erlangte durch die TV-Serie "Sex and the City" weltweite Berühmtheit. Seitdem zählen solch prominente Damen wie Heidi Klum oder Victoria Beckham zu seinen Fans. Nun strebt das Modehaus an die Börse - und zwar schon sehr bald.

Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat die Johann A. Benckiser (JAB) Luxury GmbH, ihres Zeichens Eigentümer von Jimmy Choo, eine Einwilligung für die Platzierung von 25 Prozent der Anteile an der Börse in London gegeben. Der IPO-Termin soll bereits im Oktober liegen. Ein genaues Datum wird in den kommenden zehn Tagen genannt.

Auf Expansionskurs in Asien

Nach Angaben des Finanzdienstes Bloomberg hofft der High-Heels-Fabrikant auf eine Bewertung von rund einer Milliarde US-Dollar. Mit dem Börsengang einsammeln will er 200 Millionen GBP (rund 254 Millionen Euro). Das frische Kapital soll in das Wachstum auf dem asiatischen Markt investiert werden, erklärte Firmenchef Pierre Denis. Vor allem in diesem Weltteil sei die global boomende Nachfrage nach teuren Schuhen, Handtaschen und anderen Modeaccessoires deutlich spürbar. Zahlreiche Kunden seien an einem eigenen Look interessiert, den sich in den sozialen Netzwerken präsentieren können. Die Luxus-Schuhe des aus Malaysia stammenden Designers Jimmy Choo kosten zwischen 450 und 2.700 Euro. Sie werden unter anderem von Kylie Minogue, Scarlett Johansson, Kate Middleton und Michelle Obama getragen.

Umsatzplus im ersten Halbjahr

Das Unternehmen Jimmy Choo wurde 1996 von Tamara Mellon und Jimmy Choo ins Leben gerufen. Letztere verkaufte seine Anteile allerdings schon fünf Jahre später. Seit 2011 befindet sich der Konzern im Besitz von JAB Luxury. Aktuell verfügt er über mehr als 100 Läden in 32 Ländern. Im vergangenen Jahr setzte Jimmy Choo 282 Millionen GBP um. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres kletterte der Erlös (150 Millionen GBP) um 9,4 Prozent.

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Aktie im Fokus: Tesco auf Talfahrt nach gravierendem Rechenfehler http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-tesco-auf-talfahrt-nach-gravierendem-rechenfehler/5715.html http://blog.boersennews.de/boerse-aktuell/aktie-im-fokus-tesco-auf-talfahrt-nach-gravierendem-rechenfehler/5715.html#comments Mon, 22 Sep 2014 14:40:51 +0000 Matthias Kahrmann http://blog.boersennews.de/?p=5715 Das Geschäft bei der größten britischen Supermarktkette Tesco kriselt weiter. Aufgrund von einem Fehler in der Bilanz musste die Gewinnprognose deutlich nach unten korrigiert werden. An der Börse reagierten die Anleger mit zahlreichen Verkäufen.

Die Aktie von Tesco ist zu Wochenbeginn massiv unter Druck geraten. Am Londoner Finanzmarkt hat der Titel phasenweise bis zu zehn Prozent an Wert verloren. Am späten Nachmittag notierte das Papier bei 2,07 GBP (minus 9,84 Prozent). Der Xetra-Kurs betrug zur gleichen Zeit 2,67 Euro (minus 9,46 Prozent). Ein Mitarbeiter von Shore Capital zeigte sich sehr überrascht. Vor einem Jahr stand die Aktie noch bei 3,76 GBP, die Notierung im Xetra-Handel lag bei 4,50 Euro. Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Tesco prompt von "Strong Buy" auf "Buy" herabgestuft und sein Kursziel von 3,00 GBP auf 2,40 GBP gesenkt.

Gewinnerwartungen zu hoch angesetzt

Der heftige Kursrutsch ist eine Reaktion auf einen kaum zu glaubenden Fauxpas, der dem britischen Unternehmen offenbar bei der Berechnung seiner Halbjahresprognose unterlaufen ist. Nach eigenen Angaben sei der Gewinn um 250 Millionen GBP (rund 320 Millionen Euro) überschätzt worden und müsse daher um diesen Betrag nach unten revidiert werden. Der Fehler fiel bei der Vorbereitung der Prüfung für die Bilanz auf, die am 1. Oktober präsentiert werden sollte. Der Termin wurde nun auf den 23. des Monats verschoben. Für Tesco ist es bereits die dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr. Zuvor hatte die weltweite Nummer drei hinter Wal-Mart und Carrefour im Juli und Ende August den Ausblick für das Gesamtjahr kassiert.

Tesco schon länger unter Druck

Hintergrund der schlechten Geschäftslage sei Beobachtern zufolge insbesondere der harte Konkurrenzkampf in der Lebensmittelbranche. Gerade die deutschen Discounter Aldi und Lidl verzeichnen mit ihrer Expansionsstrategie derzeit große Erfolge auf den britischen Inseln. Es gibt demnach viel zu erledigen für den erst seit 1. September amtierenden Tesco-Chef David Lewis. Unter der Führung seines Vorgängers waren die Einnahmen der Einzelhandelskette kontinuierlich zurückgegangen.

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